top of page

Frauen und ihr Körper: Vom Außenblick zur Selbstverbindung

Aktualisiert: 20. Feb.

Viele Frauen kennen es:

Sie schauen auf ihren Körper und bewerten ihn.

„Gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ – das sind oft die einzigen beiden Möglichkeiten.


Und genau darin liegt das Problem. Dieser permanente Blick von außen führt dazu, dass Frauen ihren Körper nicht einfach erleben können. Stattdessen wird er zur Messlatte für Selbstwert:

So wie ich aussehe, so wertvoll bin ich.





Das ist leider bei ganz vielen Frauen so. Selbst diejenigen, die äußerlich „gut aussehen“ oder sich scheinbar wohl in ihrer Haut fühlen, sind nicht unbedingt mit sich selbst verbunden. Sie bewerten sich positiv, doch diese Bewertung stammt aus dem Blick in den Spiegel auf ihr Äußeres, nicht aus dem tiefen Spüren ihres eigenen Seins.

Selbst wenn alles „gut“ aussieht, fehlt oft die wahre Verbindung zum eigenen Körper und damit zum eigenen Selbst.


Doch viele Frauen bemerken das gar nicht, weil es für sie normal geworden ist.


Aber es ist nicht normal.

Es ist ein gestörter Zugang zu sich selbst. Also auf gut deutsch: Der Zugang zu sich selbst ist gestört bzw. wird gestört durch das Bild, das uns die Gesellschaft vorgibt wie wir Frauen auszusehen haben.


Die Mehrheit der Frauen lebt so, ohne es zu hinterfragen. Dabei halten sie sich klein, weil sie sich ständig bewerten.



Den Körper wieder spüren lernen

Was wäre, wenn wir uns einfach einmal für eine Woche von Spiegel, Kamera und äußerem Urteil lösen würden?

Was, wenn wir wieder lernen, uns zu spüren - ohne Selbstbewertung, ohne „gefällt mir/gefällt mir nicht“?


Es geht darum, den Körper wieder als 'Erlebnisraum' zu erfahren.

Zu erleben, wie er sich anspürt.

Zu erleben, wie er bewegt wird.

Zu erleben, wie wir uns in ihm wohlfühlen.


Dabei geht es nicht nur um den Körper allein. Es geht darum, das Leben mit allen Sinnen zu erleben: die Schönheit der Natur genießen, das Lachen der Kinder hören, die Wärme der Sonne spüren, den Duft von Blumen oder das Aroma von frisch gebackenem Brot wahrnehmen.


Den Moment wirklich erleben, ohne ihn zu bewerten oder sich selbst zu messen.


Weg vom Perfektionsdruck

Dieser Selbstwert durch äußere Bewertung begleitet Frauen oft ein Leben lang. Ob 20, 40 oder 60 Jahre alt. Ein Stück Kuchen wird zum Dilemma, ein Kleidungsstück zum Maßstab für den Wert der eigenen Figur. Alles wird ständig gewogen und bewertet. Das ist kein gesundes Selbstbild. Das ist gestört!


Wir müssen uns echt Mal fragen:

  • Wie viel von unserem Leben haben wir damit verbracht, anderen zu gefallen?

  • Wie viele Gedanken und wie viel Lebenszeit haben wir verschwendet, damit andere nicht über uns reden?

  • Wie oft haben wir uns in Klamotten hinein gepresst weil es angeblich achso modern und modisch ist um unseren Partner zu gefallen?

  • Und wie wenig davon haben wir tatsächlich für uns selbst getan, aus Freude und Verbundenheit zu uns selbst?


Ein Impuls zur Selbstverbindung

Deshalb ist es mir so wichtig, Frauen in Training KAYANDA FLOW zu begleiten. Besonders im ersten Modul, der KÖRPERCODE, geht es darum, sanfte Impulse zu setzen.



Es geht nicht darum, in wenigen Tagen alles zu verändern, sondern kleine, spürbare Schritte zu gehen, die auch wirklich integrierbar sind. Weniger ist mehr.


Ein Impuls bewusst umgesetzt, kann der Beginn einer tiefen Verbindung zu dir selbst sein.


Denn echte Selbstverbindung entsteht nicht durch äußere Perfektion, sondern durch das Spüren, Erleben und Annehmen des eigenen Seins. Es geht darum, sich selbst wieder zu finden, jenseits von „gefällt mir/gefällt mir nicht“.

Kommentare


bottom of page